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Projektsteckbrief: Familienzentrum Höxter

Hintergrund

Für einen erfolgreichen Besuch der Kindertagesstätte (Kita) und der Schule bzw. dem Gelingen der Bildungsbiographie ist die Beteiligung der Eltern von grundlegender Bedeutung. Erst wenn Elternhaus, Kita und Schule gemeinsam und abgestimmt den Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag wahrnehmen, sind die Grundlagen für das Lernen und eine gesunde Entwicklung geschaffen worden.

Unter anderem aufgrund der Berufstätigkeit beider Elternteile und des früheren Schuleintrittsalter besuchen immer mehr jüngere Kinder die Kitas und die Grundschulen. Dabei ist der Anspruch an die Erziehung, Bildung und die Betreuung in Kitas und Grundschulen gestiegen. Insbesondere Familien in belastenden Lebenssituationen stehen vor besonderen Herausforderungen, in denen sie auch auf die Hilfe von außen angewiesen sind, um ihre Kinder zu unterstützen.

Hierfür leisten seit über zehn Jahren Familienzentren in Kitas einen unverzichtbaren Beitrag zur Gestaltung des Familienlebens. Eltern erhalten in Familienzentren aus einer Hand den Zugang zu vielfältigen Unterstützungsangeboten. Die Arbeit der Familienzentren ist im Schwerpunkt präventiv ausgerichtet und endet bisher nach dem Kita-Besuch. Im Landkreis Höxter tragen ca. 65 Familienzentren in Kitas dazu bei, die gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Familien zu fördern und damit einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit zu leisten.

Entwicklungen

Aufbauend auf dem Erfolgsmodell des Familienzentrums in Kitas unterstützen die Kooperationspartner erstmalig im Kreis Höxter die Umsetzung eines Familienzentrums in der Schule an den sieben Quellen in Willebadessen. Dabei orientiert sich das Konzept an den Vorerfahrungen in Gelsenkirchen und Hamm. Im Einzugsgebiet der Grundschule liegen der kath. Kindergarten St. Vitus und die Kindertagesstätte Familienzentrum Zipfelmütze – sie sind Kooperationspartner im Projekt. 

Projekt

Familienzentrum in der Schule an den sieben Quellen

Zielgruppe

Kinder und ihre Familien der Grundschule

Projektziel

• Durch die Etablierung des Familienzentrums wird die Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule gestärkt. Hierdurch verbessert sich die Bildungsteilhabe der Kinder und ihrer Familien
• Die Elternarbeit der zwei Kitas im Einzugsgebiet sowie der Schule wird verstärkt und das Netzwerk mit kooperierenden außerschulischen Unterstützungsangeboten ausgebaut.
• Der Übergang von der Kita in die Grundschule gelingt durch eine kontinuierliche Kooperation zwischen den Kitas und der Schule besser, die Zahl der bildungsfernen Kinder, die die Kitas besuchen nimmt mittel- langfristig zu.
•Es werden mehr Bildungsangebote im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften und im musisch/kreativen Bereich mit integrierter Sprachförderung geschaffen.

Standorte

Kreis Höxter

Projektlaufzeit

Fördermittel

rund 200.000 Euro

Projektpartner

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