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Projektsteckbrief: PReSch - Prävention von Rechenschwierigkeiten

Eine wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahr 2011 belegt, dass jedes fünfte Kind im Grundschulalter über keine ausreichende mathematische Fähigkeiten und Kompetenzen verfügt. Die Forschung hat in den letzten Jahren aber auch zeigen können, dass Kinder, die eine Rechenstörung entwickeln, für gewöhnlich auch schon deutlich früher, nämlich im Übergang Kita-Grundschule identifiziert werden können. Das PReSch-Projekt verfolgt den präventiven Ansatz, Kinder, die ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Rechenschwierigkeiten haben, schon zu Beginn des ersten Schuljahres zu erkennen. Sie sollen in Kleingruppen gefördert und durch die Grundschulzeit begleitet werden, um so die Ausbildung von Rechenschwäche-Symptomen zu verhindern.

In dem gemeinsamen Projekt mit der Stadt Bielefeld, dem Kreis Gütersloh und der Universität Bielefeld sollen durch eine flächendeckende Einführung des PReSch-Konzeptes an allen Grund- und Förderschulen Mathematik unterrichtende Lehrkräfte auf diese Aufgabe vorbereitet werden. 

Projekt

PReSch - Prävention von Rechenschwierigkeiten

Zielgruppe

Erstklässler mit schwach entwickelten mathematischen Vorläuferfähigkeiten

Projektziel

Durch eine Diagnose sollen Kinder zu Beginn des ersten Schuljahrs auf eine Rechenschwäche geprüft und deren Ausprägung durch gezielte Fördermaßnahmen im Unterricht und durch die Eltern vermieden werden. Am Ende der Projektlaufzeit sollen weniger als 19,3% der Schüler o.g. Defizite aufweisen.

Standorte

Kreis Gütersloh und Stadt Bielefeld

Projektlaufzeit

Fördermittel

139.860 €

Projektpartner

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