01/18/2016  |  Pressenews

Qualität im Ganztag fördern

Unterzeichnung der Kooperationsverlängerung für das Projekt Qualität im Ganztag fördern im Januar 2016

Die Bedeutung der Ganztagsschulen ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Um dem gerecht zu werden, haben die Schulen, die Träger des Ganztags und deren Bildungspartner, wie z.B. die Sportvereine, ihr Angebot angepasst und weiterentwickelt.

Das Ziel des Projektes „Qualität im Ganztag fördern“ ist es, interessierte Schulen und Vereine bei dieser Weiterentwicklung bereits bestehender oder Entwicklung neuer Kooperationen zu unterstützen. So soll es gelingen, die Qualität der Angebote für die Kinder und Jugendlichen im Ganztag zu sichern oder ggf. zu verbessern. „Gute Kooperationen zwischen Schulen und ihren Bildungspartnern, wie Sportvereinen, leisten einen wesentlichen Beitrag zum schulischen Erfolg der Kinder und Jugendlichen“ sagt Christoph Mohn, Vorstandsvorsitzender der Reinhard Mohn Stiftung. Deshalb werden Ganztagsschulen und ihre Sportvereine darin unterstützt, sich über die Ziele der gemeinsamen Arbeit, das Angebot und die Nachfrage im Ganztag enger abzustimmen. Hierfür wurden und werden von den Projektpartnern gemeinsam mit den Bildungspartnern vor Ort unterschiedlichste Angebote und Maßnahmen bedarfsorientiert geplant. So wurden z.B Workshops für Vereine, ein Leitfaden für Kooperationsgespräche, sowie Praktika oder eine Vereinswerkstatt umgesetzt, welche die Bedarfe der Sportvereine erkennt und Möglichkeiten für Lösungen zur individuellen Umsetzung findet. „Die Maßnahmen unterstützen die Vereinsentwicklung nachhaltig, um den spezifischen Anforderungen im schulischen Alltag gerecht zu werden“, sagt Monika Paskarbies, stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes Gütersloh.

Aufgrund der guten Erfahrungen in den ersten Schritten der Zusammenarbeit haben sich die Projektpartner entschlossen, ihre Zusammenarbeit in Versmold mindestens bis 2018 fortzusetzen. So kann die Qualität der Bildungslandschaft, im Interesse der Kinder und Jugendlichen, kontinuierlich weiter wachsen. „Wir versprechen uns aus dem Prolog aller Versmolder Akteure neue Impulse, um die familiengerechten Strukturen in unserer Stadt weiter zu entwickeln. Zudem wollen wir als Modellkommune auch andere Städte und Gemeinden an unseren gewonnenen Erkenntnissen partizipieren lassen“, beschreibt Bürgermeister Meyer-Hermann die Motivation der Stadt.